Archiv der Kategorie: 2. Hauptspeisen

Instant-Gazpacho, kalorienarm

Geeignet als Zwischenmahlzeit beim Intervallfasten 16:8

Zutaten (für 1 Portion, ca. 400 bis 500 ml):

  • 100 ml kochendes Wasser
  • 150 ml kaltes Wasser
  • 3-4 Eiswürfel
  • 1 TL (Bio) Instant-Gemüseboullion
  • 2 TL Tomatenmark
  • 1 Prise Oregano, getrocknet
  • 1 Prise Basilikum, getrocknet
  • 2 Prisen Zwiebelpulver
  • 1 Prise Knoblauchpulver
  • Pfeffer
  • Worcestershire-Soße
  • Tabasco- oder Chili-Soße
  • 1/4 Salatgurke, geschält und klein gewürfelt
  • 2 Roma-Tomaten, fein gewürfelt
  • 2 EL Silberzwiebeln aus dem Glas, geviertelt

Zubereitung:

  • Die Instant-Boullion in eine große Suppenschlale mit ca. 0,5l Inhalt geben. Das Tomatenmark mit den Kräutern, dem Zwiebel- und Knoblauchpulver hinzugeben.
  • Mit dem kochendem Wasser auffüllen und gut umrühren. Die Eiswürfel zum Kühlen in der Mischung auflösen. Dann mit dem kalten Wasser Wasser auffüllen und erneut umrühren.
  • Mit Pfeffer, Worcestershire-Soße und ggf. Tabasco- oder Chili-Soße abschmecken.
  • Die Gurken- und Tomatenwürfel sowie die geviertelten Silberzwiebeln dazugeben und gut umrühren.

Tipps und Infos:

Gazpacho ist in Spanen ein traditionelles Sommergericht und wird kalt gegessen. Bei den üblichen Rezepten wird die Suppe für mindestens 1 bis 2 Stunden im Kühlschrank gekühlt. Bei der Instantsuppe beschleunigt das Eis die Abkühlung.

Eine Portion enthält ca. 30-40 kcal und ist damit geeignet, auch in der „Fastenzeit“ beim Intervallfasten gegessen zu werden. Die Suppe ist bei stärkerem Hungergefühl eine gute Zwischenmahlzeit, ohne den Effekt des Intervallfastens zu stören.

Ich bevorzuge bei der Instant-Boullion die Bio-Variante einer bekannten Marke, die auf Geschmacksverstärker und Hefeextrakt verzichtet.

Instant-Tomatensuppe, kalorienarm

Geeignet als Zwischenmahlzeit beim Intervallfasten 16:8

Zutaten (für 1 Portion, ca. 250 ml):

  • 250 ml kochendes Wasser
  • 1 gestr. TL (Bio) Instant-Gemüseboullion
  • 2 TL Tomatenmark
  • 1 Prise Oregano, getrocknet
  • 1 Prise Basilikum, getrocknet
  • Pfeffer
  • Worcestershire-Soße
  • Tabasco- oder Chili-Soße

Zubereitung:

  • Die Instant-Boullion in einen Kaffeebecher oder eine Schale mit ca. 250 ml Inhalt geben. Das Tomatenmark mit den Kräutern hinzugeben.
  • Mit kochendem Wasser etwa zur Hälfte auffüllen und gut umrühren. Dann komplett auffüllen und erneut umrühren.
  • Mit Pfeffer, Worcestershire-Soße und ggf. Tabasco- oder Chili-Soße abschmecken.

Tipps und Infos:

Eine Portion enthält ca. 20 kcal und ist damit geeignet, auch in der „Fastenzeit“ beim Intervallfasten getrunken zu werden. Die Suppe hilft gut bei Hungergefühl und schmeckt richtig gut für eine „Fastenmahlzeit“. Mehr als 1 bis 2 Portionen sollten aber auch hiervon nicht getrunken werden, um den Effekt des Intervallfastens nicht zu stören.

Ich bevorzuge bei der Instant-Boullion die Bio-Variante einer bekannten Marke, die auf Geschmacksverstärker und Hefeextrakt verzichtet.

Ossis Ochsenschwanzsuppe

Rezept von Papa

Zutaten:

  • 3 – 3,5 kg Ochsenschwanz
  • 1 kg braune Champignons
  • 250 g Schinkenreste
  • 1 kg Zwiebeln
  • 6 – 8 Knoblauchzehen
  • 1 kg Suppengrün
  • 2 Kräutersträuße (Ossis)
  • 8 Lorbeerblätter
  • 10 Nelken
  • 20 Wacholderbeeren
  • Salz
  • frisch gemörster schwarzer Pfeffer
  • Paprika de la Vera
  • Piment d` Esplette (Chili)
  • 5 reife Tomaten
  • 2 Zitronen
  • 1 große Dose Tomatenmark
  • ca. 10 cl Cognac (nach Geschmack)
  • ca. 10 cl Sherry
  • 1 ½ Fl. trockenen Rotwein
  • 4 l Wasser (oder Brühe aus Extrakt)
  • Soßenbinder oder Mehlschwitze zum Binden
  • Biskin zum Anbraten
  • Butter, Salz, Pfeffer, Muskat für die Pilze

Zubereitung:

  • Die Fleischstücke von anhängenden Fett befreien, abspülen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben. Das Suppengrün und die Zwiebeln in grobe Stücke den Knoblauch in Scheiben schneiden. Die Tomaten vierteln.
  • Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Pilze in Butter kurz anbraten, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, für die Soße zur Seite stellen.
  • Die Fleischstücke mit den Schinkenresten in Biskin scharf anbraten, den Bratensaft ablöschen und in einen großen Topf geben.
  • Das Gemüse, die Zwiebeln, den Knoblauch, das Tomatenmark dünsten, würzen und zum Fleisch geben.
  • Tomatenviertel, Lorbeer, Kräutersträuße und restliche Gewürze zufügen. Mit Brühe (Wasser) und dem Rotwein aufgießen.
  • Den Topf fest verschließen und das Ganze ca. 3 Std. gar schmoren.
  • Das Fleisch aus der Suppe nehmen und von den Knochen und Fettresten sauber lösen.
  • Die Brühe durch ein Sieb gießen, entfetten, erneut erhitzen und Zitronensaft, Cognac, Sherry zugeben. Nach Geschmack nachwürzen, die Champignons dazugeben und die Soße binden. Mit dem Fleisch nochmals erhitzen und abschmecken.

Tipps und Infos:

Wie es das Rezept schon vermuten lässt, ist der Aufwand für diese Suppe recht hoch. Der lohnt sich aber auch, denn das Ergebnis ist eine Ochsenschwanzsuppe, die man in dieser Qualität nur äußerst selten findet.

Quesadillas mit Putenbrust

Weizentortillas, gefüllt mit Käse und Putenbrust

Zutaten (für 2 Personen):

  • 8 Weizentortillas, frisch hergestellt und ungebacken
  • 120g Putenbrust-Aufschnitt
  • 120g Manchego-Käse in Scheiben (wahlweise auch Le Gruyere oder mittelalter Gouda)
  • 4 EL grüne Salsa (wahlweise auch rote, z.B. „Texicana“)

Zubereitung:

  • Putenbrust- und Käsescheiben in größere Stücke schneiden und in 4 gleich große Portionen aufteilen.
  • Eine Weizentortilla auf die Arbeitsfläche legen und gleichmääßig mit einer halben Portion Käse belegen, dabei etwa 2cm am Rand freilassen. Über die erste Lage Käse eine Portion Putenbrust und darüber den Rest der Käseportion legen. Das Ganze mit einer zweiten Weizentortilla bedecken und die Ränder der Tortillas zusammendrücken. Die weiteren Quesadillas genauso herstellen.
  • Eine ausreichend große Pfanne auf dem Herd aufheizen und darin je eine Quesadilla von beiden Seiten backen, bis der Käse geschmolzen ist und auf der Tortilla dunkle Flecken entstehen. Fertige Quesadillas in einem Küchentuch eingewickelt warmhalten.
  • Vor dem Servieren die Quesadillas in vier Teile schneiden und mit der Salsa servieren.

Tipps und Infos:

Die „original“ Quesadilla besteht aus nur einer Tortilla, die vor dem Backen belegt und wie eine Pizza Calzone zusammengklappt wird. Die hier beschriebene Zubereitung mit zwei übereinandergelegten Tortillas wird „Sincronizada“ genannt und geht einfach schneller.

Tacos mit Migas, Ei und Tomaten

Gefüllte Mais-Tortillas

Zutaten (für 1 bis 2 Personen):

  • 6 Mais-Tortillas
  • 2 Eier
  • 2cl Milch
  • 2 Pflaumentomaten (wahlweise 1 kleine Tomate)
  • 1 Schalotte, fein gewürfelt
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl zum Braten
  • 4 EL grüne Salsa (wahlweise auch rote, z.B. „Texicana“)

Zubereitung:

  • Zwei der Tortillas in schmale Quadrate schneiden (sog. „Migas“ = spanisch „Krümel“). Den Strunk von den Tomaten entfernen und die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Die Eier aufschlagen und in einer Rührschüssel mit der Milch verquirlen.
  • Etwas Olivenöl in einer mittelgroßen Pfanne erhitzen und die Migas darin leicht anrösten. Die Tomaten- und Schalottenwürfel dazugeben und leicht anbraten, bis die Schalotten glasig sind. Die Mischung aus der Pfanne in die Ei-Masse geben, unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die fertige Rührei-Mischung wieder in die Pfanne geben und weiterbraten, bis das Ei gestockt oder auch (je nach Geschmack) schon etwas angeröstet ist. Zwischendurch regelmäßig umrühren.
  • Die restlichen Tortillas aufwärmen. Bei jeder Tortilla einen Streifen in der Mitte mit Ei-Masse belegen, etwa 1EL Salsa darübergeben und das Ganze zusammelrollen. Die Tortillas können auch mit der Ei-Masse und der Salsa separat serviert und am Tisch gerollt werden.

Tipps und Infos:

Am besten schmecken immer selbst gemachte Maistortillas (s. Rezept). Es gibt aber auch fertige Maistortillas zu kaufen, die besten davon gibt es in mexikanischen Lebensmittelgeschäften. Die Tortillas können gut tiefgefroren gelagert und dann portionsweise wieder aufgetaut werden.

Die Füllung kann man auch zum Füllen von Weizentortillas verwenden, wenn man keine Maistortillas zur Verfügung hat. Die Migas kann man dann weglassen oder ein paar Tortilla-Chips kurz in Wasser einweichen, trockentupfen und kleinschneiden.

Mais-Tortillas (Grundrezept)

Zutaten (für 8-10 Tortillas):

  • 200g Maismehl für Tortillas (Masa Harina)
  • 4g Salz (ca. 1 gestr. TL)
  • 250 bis 300ml lauwarmes Wasser
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

  • Das Maismehl sieben und mit dem Salz vermischen. Das Wasser nach und nach dazugeben und unterkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der beim Kneten nicht einreißt oder klebt. Wenn der Teig zu trocken oder zu klebrig ist, etwas Wasser oder Maismehl dazugeben. Den fertigen Teig abdecken und ca. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.
  • Den Teig in 8 bis 10 kleine Kugeln formen und diese mit Öl einpinseln. Die Kugeln zwischen zwei Frischhaltefolien legen und zu dünnen Tortillas mit ca. 12 bis 14cm Durchmesser ausrollen.
  • Eine beschichtete Pfanne auf mittlere Hitze vorheizen und die Tortillas von jeder Seite ohne Öl ca. 1 Minute anbraten.

Tipps und Infos:

Auch Maistortillas können auf verschiedenste Art weiterverarbeitet werden. Wenn mal die eine oder andere Tortilla übrig bleiben sollte, kann man diese z.B. für Tortilla-Chips verwenden. Dazu schneidet man die Tortillas je nach Größe in vier oder sechs „Pizza“-Stücke, bestreicht diese dünn mit Olivenöl und backt sie dann bei 200°C Oberhitze im Ofen, bis sie hellbraun und knusprig sind.

Für Maistortillas benötigt man speziell hergestelltes („nixtamalisiertes“) Maismehl, die sog. „Masa Harina“. Die Masa Harina gibt es z.B. in mexikanischen Lebensmittelgeschäften oder bei diversen Anbietern im Internet zu kaufen. Mit handelsüblichem Maismehl hergestellte Tortillas sind nur sehr schwer verdaulich.

Weizen-Tortillas (Grundrezept)

Rezept: Robert Rodriguez

Zutaten (für 8-10 Tortillas):

  • 240 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60g Speisefett (wahlweise Butter, Margarine oder Schmalz)
  • 120 bis 140 ml warmes Wasser

Zubereitung:

  • Das Mehl mit dem Backpulver sieben und das Salz hinzugeben. Das Fett untermischen, bis die Masse krümelig wird.
  • Das Wasser nach und nach zur Masse geben und untermischen. Den fertigen Teig gut durchkneten. Wenn der Teig zu klebrig oder zu trocken wird, noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben.
  • Den Teig in 8 bis 10 etwa gleich große Stücke teilen, zu Kugeln rollen und ca. 20 Minuten mit einem feuchten Tuch bedeckt ziehen lassen. Die Zeit kann genutzt werden, um eine Füllung für die Tortillas zuzubereiten.
  • Die Teigbälle zwischen zwei Frischhaltefolien zu dünnen Tortillas ausrollen (max. 1 bis 2mm dick).
  • Eine ausreichend große Pfanne vorheizen und die Tortillas ohne Fett von jeder Seite ca. 1 bis 1 1/2 Minuten anbraten, bis dunkle Flecken auf der Tortilla entstehen. Wenn Blasen entstehen, die Tortillas flachdrücken. Die fertigen Tortillas in einem Tuch oder oder einem Tortilla-Gefäß bis zum Verzehr warmhalten.

Tipps und Infos:

Tortilla-Füllungen gibt es in nahezu unendlichen Variationen. Je nach Art der weiteren Zubereitung werden sie z.B. als Tacos, Fajitas oder Quesadillas bezeichnet. Als Füllung für (texanische) gerollte Tacos eignet sich hervorragend Chili con Carne.

Das Rezept stammt von der Bonus-DVD des Films „Sin City“ von Robert Rodriguez. In seiner „Ten Minute Cooking School“ zeigt der Regisseur, wie seine „Breakfast Tacos“ mit diesen Tortillas und zwei Varianten einer Rührei-Füllung zubereitet werden

Omas Kartoffel-Wurst-Salat

(Alternativ auch als Nudel-Wurst-Salat)

Zutaten (Party-Portion):

  • 750g Kartoffeln*
  • 300g Tomaten
  • 4 Knobländer Würste
  • 200g Gewürzgurken
  • 100g Zwiebeln
  • 3 Eier
  • 1 Apfel
  • 1 kl. Glas Salatmayonnaise (250g)
  • 1/2 kl. Glas Miracel Whip (125g)
  • Salz und Pfeffer


Zubereitung:

  • Die Kartoffeln ungeschält kochen, pellen und in halbe Scheiben schneiden.*
  • Die Würste pellen, in halbe Scheiben schneiden und scharf anbraten.
  • Die Eier hart kochen, pellen, und in Viertel Scheiben schneiden.
  • Die Gurken schälen und in halbe Scheiben schneiden.
  • Die Tomaten waschen und in Viertel Scheiben schneiden.
  • Die Zwiebeln schälen und klein würfeln.
  • Den Apfel schälen und raspeln.
  • Alles zusammen in eine ausreichend große Schüssel geben und mit der Mayonnaise und dem Miracel Whip vermischen.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipps und Infos:

  • Statt der Kartoffeln kann man auch 500g Nudeln kochen. Das ergibt dann ca. dieselbe Menge Nudel-Wurst-Salat und ist genauso lecker.

Puerco Pibil / Cochinita Pibil

Schweinefleisch, sauer mariniert „inspired by Robert Rodriguez“

Zutaten (fÜr 3 bis 4 Personen):

  • 1 kg Schweine-Nackenbraten
  • 50 g Achiote-Paste *
  • 2 TL Salz
  • 1/2 TL getrockneter Oregano
  • 5 EL Orangensaft
  • 5 EL Apfelessig
  • Saft von 1 Zitrone
  • 2 cl brauner Tequila
  • 4 Pfefferkörner (entspr. gemahlen ca. 1/2 TL)
  • 1 Messerspitze Kümmelsamen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100g sauer eingelegte Jalapeño-Chilis (in Scheiben)
  • Reis oder Baguette als Beilage


Zubereitung:

  • Das Schweinefleisch in 3 bis 4 cm große Würfel schneiden.
  • Für die Marinade die Achiote-Paste mit dem Oregano, dem Orangensaft und dem Apfelessig in ein Rührgefäß mit hohem Rand geben. Den Zitronensaft und den Tequila dazugeben.
  • Pfeffer und Kümmel im Mörser zerstoßen und mit dem Salz zur Marinade hinzugeben. Knoblauch schälen, klein hacken und ebenfalls dazugeben.
  • Die Marinade mit Pürierstab oder Küchenmaschine fein pürieren, bis eine gleichmäßige, flüssige Masse entsteht.
  • Fleisch und Marinade in einen 3-Liter-„Ziplock“-Beutel geben, den Beutel verschließen und die Marinade in das Fleisch „kneten“. Das Ganze im Beutel noch min. 2 bis 3 Stunden ziehen lassen, gern auch über Nacht im Kühlschrank.
  • Den Ofen vorheizen auf 160°C. Eine feuerfeste Form so mit mehreren Schichten Alufolie auslegen, dass die überstehenden Enden ausreichen, um den Inhalt der Form damit einzuwickeln.
  • Das Fleisch mit der Marinade in die Form geben und mit den Enden der Alufolie gut einwickeln. Die Form mit einem weiteren Stück Alufolie als „Deckel“ abdecken, damit möglichst wenig Dampf entweichen kann.
  • Die Form in die Mitte des Ofens stellen und bei 160°C für 4 Stunden schmoren lassen (Ja, so lange und bei so hoher Temperatur!). Das Fleisch wird langsam gegart und dadurch so zart, dass es hinterher fast zerfällt.
  • Die Jalapeño-Scheiben ergänzen das Gericht und geben einen zusätzlichen Pepp. Als Beilage passt am besten Basmati- oder Paella-Reis. Aber auch im Baguette-Brötchen schmeckt Puerco Pibil ausgezeichnet.

Tipps und Infos:

Das Gericht Puerco Pibil taucht wiederholt im Film „Once Upon A Time In Mexico“, dem dritten und letzen Teil der „Mariachi-Trilogie“ von Robert Rodriguez auf. Das Bonusmaterial der DVD enthält eine „10 Minute Cooking School“ des Regisseurs für dieses klassische mexikanische Gericht. Dieses Rezept hier unterscheidet sich nur in Details davon.

* Achiote-Paste und -Samen
Achiote-Paste ist eine traditionelle mexikanische Gewürzpaste, die zum größten Teil aus gemahlenenen Achiote-Samen (= Annatto-Samen) hergestellt wird. Samen und Paste sind hierzulande realativ schwer zu bekommen. In mexikanischen Läden oder in Gewürzshops im Internet kann man aber fündig werden. Die Samen gibt es auch in dem einen oder anderen Asia-Shop. Achiote enthält einen sehr starken roten Farbstoff, der u.a.leicht auf helle Kunststoffe abfärben kann. Also Vorsicht!

Chili con Carne „al Nilso“

Zutaten (für 4 Personen):

  • 1 gr. Dose Kidney-Bohnen (500g)
  • 500g pass. Tomaten (z.B. „Pomito“)
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 kl. Dose Mais
  • kl. Dose Erbsen
  • 200g durchwachsenen Speck *
  • 500g Rinderhack *
  • 3 EL süßen Paprika
  • 1 EL scharfen Paprika
  • 5 EL Texicana Salsa
  • 1 gr. Dose Tomatenmark
  • 1 EL Balsamico-Essig
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter-Crème Fraîche
  • Tortilla-Chips oder Baguette als Beilage


Zubereitung:

  • Die Kidney-Bohnen mit dem Saft und den Tomaten in einen Topf geben. Die Paprika waschen, entkernen, in Streifen schneiden und ebenfalls dazugeben.
  • Das Hack kurz anbraten und mit dem Saft in den Topf geben. Den Speck in Streifen schneiden, kurz anbraten und ebenfalls mit dem Saft dazugeben. *
  • Alles gut umrühren und einmal aufkochen lassen. Den Paprika und die Texicana unterrühren und das ganze ca. 1 Std. kochen lassen. Zwischendurch regelmäßig umrühren.
  • Dann das Tomantenmark und den Essig unterrühren und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Verfeinert wird das Chili mit ca. 1 EL Crème Fraîche pro Portition. Bei Bedarf kann das Ganze noch mit Tabasco o.ä. nachgewürzt werden.

Tipps und Infos:
Als Beilage passen am besten Tortilla-Chips und/oder Baguette. Das Rezept ist über Jahre nach und nach entstanden und daher kein „original“ TexMex-Rezept (Chili ohne Chili-Schoten). Trotzdem ist es bei uns der Renner auf Parties und immer noch vor dem Bier alle.

* Spezieller Tipp für Vegetarier:
Für „Chili sin Carne“ (also ohne Fleisch) einfach die mit einem * markierten Absätze bei Zutaten und Zubreitung überspringen. Das wird auch super lecker, muss aber erfahrungsgemäß etwas stärker gewürzt werden.